Der Weg zur Schoggi-Schweiz

Mittwoch, 21. Oktober, 19.30 Uhr – Vortrag
im Kirchgemeindehaus Johannes, Anfahrt
Eintritt frei, Kollekte für Stiftung Cooperaxion und Mission 21
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historischFingerschlecken und schoggierende Geschichten mit Karl Johannes Rechsteiner von Cooperaxion.

Die Schweiz hat ein Schokoladenimage, obschon die Zutaten für die süsse Spezialität ihren Ursprung kaum hier haben. So sind eigentlich Spanien und Portugal traditionelle Kakaoländer. Und natürlich auch Frankreich und Italien, woher im 18. Jahrhundert Hausierer und Cioccolatieris auch in die Schweiz kamen und auf Märkten ihre Kakaowürste verkauften, aus denen man zuhause eine Trinkschokolade aufkochte. Doch als hierzulande erstmals Milch in die Chocolade kam und in der Berner Matte der junge Bernburger Rodolphe Lindt das Conchieren (er-)fand, brauchte es nur noch ein Marketing-Genies wie Tobler oder Suchard, um das globale Produkt aus dem Kolonialwarenladen in eine Schweizer Spezialität zu verwandeln.

Rechsteiners Geschichten erzählen davon, wie ein scharfes indianisches Getränk zivilisiert wurde, weshalb sich der Zucker aus den Amerikas zu einem Statussymbol entwickelte, was die Basler Mission in Ghana mit dem Kakaoanbau wollte, warum Kakaobutter schön macht und wo die bitteren Bohnen bis heute mit schwarzen Geschäften zu tun haben. Kleine Degustationen machen aus den Stories einen durchaus schmackhaften Abend nicht nur für Chocologiker.

Präsentiert von:
Chocoladen.ch – der etwas andere Chocoladen von Karl Johannes Rechsteiner

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