2013: Sophie Scholl

«Allen Gewalten zum Trotz»
Das Leben der Sophie Scholl

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Ein Theaterstück in Schweizer Mundart von Noemi Harnickell unter Mitarbeit von Hannes Liechti und Jürg Liechti-Möri

Musik: Moritz Achermann
Regie: Hannes Liechti und Jürg Liechti-Möri

Uraufführung: 27. Oktober 2013, Kirchgemeindehaus Johannes, Bern, Schweiz


Zusammenfassung

In seinem dritten Theaterprojekt beschäftigte sich das Theaterensemble Johannes mit der Lebensgeschichte der deutschen Widerstandskämpferin Sophie Scholl und ihren Freunden aus der Widerstandsgruppe «die Weisse Rose». Am Ende stand die Realisierung des Mundarttheaterstücks «Allen Gewalten zum Trotz», eingebettet in eine → umfangreiche Veranstaltungsreihe mit Ausstellung, Filmvorführungen, Zeitzeugengespräch und Tanzabend.

Zum Inhalt des Theaterstücks: Aufgewachsen in den 1920er-Jahren in Ulm, schloss sich Sophie Scholl dem Bund Deutscher Mädel (BDM) an, änderte aber im Laufe ihrer Jugend ihre Meinung und war schliesslich aktiv an den Flugblattaktionen der «Weissen Rose» beteiligt. Grossen Einfluss auf ihre politischen Aktionen hatte ihre Beziehung zum Soldaten Fritz Hartnagel, dessen Beruf zu heftigen Auseinandersetzungen führte. Sophies Leben war geprägt von einem tiefen Glauben an einen gerechten Gott und das Vertrauen in eine gute Welt, das sie bis zu ihrem Tod nicht verliess.


Links

die DVD zum Theater (Shop)
Theaterzeitung «Allen Gewalten zum Trotz» (Download PDF)
Unterrichtseinheit (Shop)


Trailer und Film

Trailer und Film: Jonathan Liechti


Fotos

Fotos: Jonathan Liechti


Stimmen

«Das Sophie Scholl Theater-Projekt leistet einen wertvollen Beitrag für ‹Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung›. Das geplante Projekt zeigt sich weltoffen, sagt ‹Nein zu Ausgrenzung›, thematisiert den Glauben von Sophie Scholl und kann für junge Menschen ein wichtiger Baustein in der ‹Friedens- und Toleranzerziehung› sein.»

Manuel Münch, in der Begründung zur Unterstützung des Projekts durch den → KISTE-Fonds der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn

«Das Thema ist geeignet, um die Bedeutung des Holocausts zu reflektieren und durch die Inszenierung spürbar zu machen. Die ergänzenden Rahmenveranstaltungen sind methodisch auf eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus ausgerichtet.»

Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB, in der Begründung zur Unterstützung des Projekts durch das → Eidgenössische Departement des Innern EDI

Programmflyer

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Foto und Grafik: Jonathan Liechti

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