Blog: Probelager Vicosoprano II

Im Theaterlager in Vicosoprano haben wir drei Ausflüge gemacht. Einmal waren wir in der Staumauer Albigna. Wir waren auch in Bondo und haben eine Präsentation über den Bergsturz vor 4 Jahren gehört, und auch die Turnhalle gesehen die damals voller Steinen war. Es hat eine graue Linie, wo man sieht, bis wo die Steine kamen.

Einmal waren wir an einem Badesee. Der See war sehr, sehr kalt. In der Staumauer war es auch kalt, kalt wie im Winter. Im Winter fühlt es sich in der Staumauer aber so warm an, wie in einer Stube. In der Mauer gibt es 1200 Stufen und wir haben alle betreten.

Emelina, 11

Fotos: Theaterensemble

Blog: Probelager Vicosoprano

In der letzten Sommerferienwoche ist die gesamte Crew nach Vicosoprano im Bergell gefahren. Trotz dem schönen Wetter und den coolen Aktivitäten, mussten wir natürlich auch unsere Arbeit erledigen.

Das Proben war für so ziemlich alle, etwas vom Tollsten. Es war auch anstrengend, jedoch hat nie jemand gemeckert. Gestartet hat es immer mit einem Warm-up nach der Morgenfeier. Dieses bestand aus einigen Übungen und dauerte ca. 15 Minuten. Die Schauspieler*innen feilten danach meistens in drei Gruppen an verschiedenen Szenen.

In der Villa Pia hatten wir genug Platz, um den Emotionen und der Kreativität freien Lauf zu lassen. Wer nicht gerade eingeteilt war, hatte die Möglichkeit, auf seinem Zimmer oder im schönen Aussenbereich seine Texte zu üben oder sich auch einfach ein bisschen auszuruhen.  

Emilie, 13

Fotos: Theaterensemble

Blog: Strike for Future

Am Freitag, den 21.5.2021, war der Klimastreik und ein paar vom Theater waren mit dabei. Wir sind mit selbst bemalten Fähnchen bis zum Bahnhof Bern gelaufen. Dort haben wir noch viele Fotos gemacht. Es war sehr schade, dass es dauernd regnete, aber trotzdem hat es viel Spass gemacht.

Paloma, 10

Versuchshalber habe ich meine Absicht, am «Strike for Future» teilzunehmen, einigen Bekannten kundgetan. Als Reaktion habe ich erwartet, dass es heisst: «Geht’s noch, in deinem Alter geht man doch nicht mehr an eine Demo.» Doch da kam nichts in dieser Art, was mir doch etwas Mut machte.

Dann ging’s los. Leider eine recht kleine Gruppe, die sich auf den Weg zum Bahnhofplatz machte. Andauernder Regen, zum Glück nicht heftig, aber wohl für Klimademos obligatorisch. Bei der Heiliggeistkirche haben wir uns dann aufgestellt… und dann eine wohl eher passive Rolle gespielt. Die coronabedingte Gruppenbildung bevorzugte die dort anwesenden Randständigen und andere Kulturtreibende mit ihren lauten Vorträgen. 

Nun, für mich als Demo-Neuling war es recht so. Sich für wichtige Anliegen in der Öffentlichkeit zu exponieren, braucht es etwas Mut und auch «Übung»… also bis zum nächsten Mal!       

André, 73

Fotos: Roman Lehmann

Blog: Kick-Off

Am Samstag-Morgen starteten wir das Theaterprojekt in einem Zoom-Meeting. Da es viele neue Teilnehmer gab, starteten wir, indem wir uns einander vorstellten. Es wurden generelle Informationen und auch Rollenvorschläge an uns weitergegeben.

Einige Stunden später versammelten sich alle unter 20 Jährigen im Kirchgemeindehaus Johannes. Es war aufs Neue lustig, die einzelnen Schauschpielerinnen und Organisatoren kennenzulernen, da wir meist andere Erwartungen der Grösse voneinander hatten.

Die Versammlung begann mit einigen Kennenlern- und Bewegungsspielen. Danach fingen wir an, in kleinen Gruppen, jeweils 30 Minuten, Fähnlein für den Klimastreik am 21. Mai zu gestalten, Improvisationsübungen zu theatern und eine erste Szene über Greta zu spielen. Während den Aktivitäten durften wir eine Pause machen, Glace essen und uns mit den anderen unterhalten.

Die Zeit verflog viel zu schnell und wir kamen am Ende an. Wir spielten noch einige lustige Abschiedsspiele mit allen zusammen, bis die Zeit schlussendlich doch vorbei war.

Julia, 14

Fotos: Lorenz Jost, Kira Jakob