Schoggierende Geschichten – Ein süsser Abend

Heute Abend fand die letzte Rahmenveranstaltung statt, die das Theaterensemble Johannes gemeinsam mit der Stiftung Cooperaxion durchgeführt hat. Diesmal wurden wir in die spannende Welt der Schokolade entführt. Stiftungs-Präsident, Carl Rechsteiner, unterhielt uns während anderthalb Stunden mit Geschichten rund um die Schoggi, erzählte, wie sie hergestellt wird und natürlich, was die Schweiz damit zu tun hat. Vier Tage vor der Premiere will ich nur zwei der Geschichten noch einmal erzählen…

Ensemble-Mitglieder Anna & Nadine probieren die mexikanische Trinkschokolade von Cooperaxion

Ensemble-Mitglieder Anna & Nadine probieren die mexikanische Trinkschokolade von Cooperaxion

Die Schokoladenprinzessin
Es ist die Geschichte einer Comtesse am Hofe Versailles, die Schokolade über alles liebte. Sie exte die dunkle Trinkschokolade Tasse um Tasse, tagein, tagaus – sie mochte Schokolade doch lieber als jede andere Mahlzeit, ja, sie lebte geradezu für die Schokolade! Ist es da verwunderlich, dass das Kind, das sie dann eines Tages zur Welt brachte, ebenso schwarz war wie die Schokolade, die sie all die Jahre zu sich genommen hatte?

Ein Skeptiker möchte sagen, dass zu jener Zeit am Hofe in Versailles eine der beliebten Völkerschauen stattfand, die Schwarze wie Zootiere präsentierte. Na, da ist es doch gut möglich, dass unsere liebe Comtesse nicht nur mit den Augen geschaut hat!

«Schwups!» – Das Lindt-Malheur
Wer liebt sie nicht, die zarte Lindt-Schokolade! Dass sie so zart ist, liegt an einem kleinen Missgeschick, dass dem guten Monsieur Lindt unterlief, als er, anstatt zur Arbeit, seine Freunde in der Taverne aufsuchte und den Freuden des Lebens nachging. Aus dem Rausch erwacht kehrte er nach zwei Tagen in seine kleine Fabrik zurück und stellte mit Schrecken fest, dass er die Conchiermaschine nicht ausgeschalten hatte. Conchieren ist ein wichtiger Vorgang bei der Herstellung von Schokolade. Dabei werden Kakaobutter, Kakaomasse, Zucker und Milchpulver von einem Arm der Maschine gewalzt. Das Geräusch, das wir uns dabei vorstellen müssen, ist: «Schwups!» und gleich wieder: «Schwups!» Es schwupste also vier ganze Tage lang und Rodolphe Lindt war gerade noch clever genug, die Masse noch zu probieren, ehe er sie in die Aare schüttete – und gottseidank! Was wäre denn auch Weihnachten, ohne die himmlischen Lindt-Kugeln? Die Schokolade wird nämlich erst so richtig sanft, wenn sie ordentlich conchiert ist. Und ordentlich conchiert, ist sie nach vier Tagen!

Vier Tage geht es auch nur noch bis zur grossen Premiere unseres neuen Theaterstückes «Da draussen bei den Heiden», wo wir auch Schokolade verkaufen werden! Es sind noch wenige Plätze verfügbar, reservieren lohnt sich! Ihr brauch nur diesem Link zu folgen! Es ist ausserdem die einmalige Gelegenheit, an eine unserer genialen Programmzeitungen zu kommen, die morgen früh eintreffen werden! Also: Auf die Plätze, fertig, reservieren!

Wer mehr über die Schoggi-Schweiz erfahren will, klickt einfach ganz frech hier!