2015: Mission, Rassismus und Sklaverei

Flyer_TJ_2015_web«Da draussen bei den Heiden»
Szenen zu Rassismus, Mission und Sklaverei

Ein Mundarttheater von Helen Duhm-Flühmann, Noemi Harnickell, Hannes Liechti und Jürg Liechti-Möri mit Livemusik von Moritz Achermann

Regie: Hannes Liechti und Jürg Liechti-Möri

Uraufführung: 25. Oktober 2015, Kirchgemeindehaus Johannes
Dauer: 2h 15min (inkl. Pause)

Eintritt frei, Kollekte für Mission 21 (Nigeria)
und Cooperaxion (Liberia/Brasilien)

Das neue Mundarttheaterstück des Theaterensembles Johannes wirft einen kritischen Blick auf das 19. Jahrhundert: Es erzählt die spannende Lebensgeschichte des Missionsehepaars Johannes Zimmermann und Catherine Mulgrave, das mit eigenwilligen Ideen das strenge Basler Missionskomitee immer wieder herausfordert. Die Schweizer Verstrickung in die Sklaverei wird ebenso thematisiert wie das rassistische Menschenbild der damaligen Wissenschaft. Das von Livemusik (Komposition & Leitung: Moritz Achermann) begleitete Theaterstück scheut sich nicht, die Brücke in die Gegenwart zu schlagen und zum Weiterdenken anzuregen: Haben wir heute noch eine Mission oder ist unsere Mission etwa beendet? Ab 12 Jahren.

die DVD zum Theater | Theaterzeitung «Da draussen bei den Heiden»


 

Stimmen zum Projekt

«Das junge ‹Theaterensemble Johannes› steht für kritische Auseinandersetzung, lustvolle Kreativität, gelungene Generationenarbeit und enormes Engagement. Die Gruppe schafft es immer wieder, schwierige gesellschaftsrelevante Themen aufzugreifen und per Theaterproduktion einem breiten – auch jungen – Publikum zugänglich zu machen. Nun freue ich mich auf das nächsten Theaterprojekt: ‹Da draussen bei den Heiden› hat das Themenfeld Sklaverei, Rassismus und Mission im Fokus. Das weltoffene, kritische und politische Theaterschaffen dieses Ensembles wird es mit Bestimmtheit erneut schaffen, viele Menschen mit ihrem Spiel zu bezaubern und nachhaltig zum Denken und Handeln zu bewegen.» Manuel Münch, Beauftragter Jugend der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn

«Mit dem Thema ‹Mission› nimmt das Theaterensemble Johannes eine Problematik auf, die zum Einen durch das 200-Jahr-Jubiläum der Basler Mission, zum Andern durch das seit langem schlechte Image der Mission höchst aktuell ist. Das vorliegende Stück thematisiert die problematischen Aspekte der Mission, ohne in eine generelle Verurteilung abzugleiten. Vielmehr wird versucht, den zeitlich-kulturellen Kontext, aber auch die Originalität und das Visionäre an der Arbeit der Basler Mission sichtbar zu machen. Damit leistet das Stück einen wichtigen, kirchlich profilierten Beitrag zu einer notwendigen Diskussion.» Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn in der Begründung zur Unterstützung des Projektes

Programmflyer 2015

 
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